Ein letzter Eintrag aus Südafrika

Liebes Deutschland,

nun sitze ich hier im Lerato House wie jeden Dienstagvormittag in den letzten 12 Monaten. Nächsten Dienstag um diese Zeit werde ich mit (hoffentlich) gepackten auf meinen Flug zurück nach Deutschland warten. So richtig begreifen kann ich das noch nicht. Es möge übertrieben wirken, jedoch kann ich mir das „Alltagsleben“ in der alten Heimat nicht so wirklich ausmalen. Schlichte Dinge wie abends im Dunkeln unbefreit rausgehen, das Dorfleben im guten altem Fredenbeck und alleine im Zimmer leben, kommen mir fern vor. Jedoch freue mich natürlich auch sehr auf zuhause. Auf meine Familie, Freunde, Hunde, auf Bäcker Bösch, Bockel,Rossmann, Hamburg.. Und auf mein neues Leben in Göttingen!
Ich werde dort ab Oktober Jura studieren und mit meiner besten Freundin zusammenwohnen. Es fängt also wieder ein neues Lebensabschnitt an und das ist auch gut so.

Meine letzten Wochen in Südafrika waren sehr ereignisreich. Da war zum einen das Oppi Koppi Festival in Northam,Limpopo. Vom 4. bis zum 8. August verbrachte ich gemeinsam mit Nik und Frieda super coole Tage dort. Vormittags in den Campingstühlen chillen, von Nachbar zu Nachbar laufen und neue Leute kennenlernen- und das bei bestem Wetter. Auf dem Festival wurde vor allem Rock, südafrikanischer Hip Hop, Elektro/House und Metal gespielt. Es gab insgesamt 5 Bühnen,viele Essensstände und SEHR VIEL Staub. Man war einfach die ganze Zeit dreckig, egal wieviele Wet Wipes man benutzte.
Ich kam auch in den Genuss meines ersten Metal Core Konzerts (August burns Red). Nik warf mich mitten in die sich schubsende und wie wild springende Menge- meine erstes Mal „moshen“. Es war zwar ziemlich schmerzhaft und ich habe mich früh zurückgezogen bzw. wurde ich weggezogen, aber auch sehr witzig. Ich würde jetzt nicht nochmal auf so ein Konzert gehen, aber die Erfahrung war es wert.
Das Oppi Koppi war von der Atmosphäre ganz anders als das Bushfire Festival in Szwaziland Ende Mai. Es kam viel mehr die „Festivalatmosphäre“ auf, wir haben unglaublich nette Leute kennenlernt und jeder war einfach gut drauf und offen- typisch Südafrika 🙂

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Gemeinsam mit Frieda und Seno 🙂
An meinem vorletzten Wochenende fuhr ich mit allen Lerato House Mitarbeitern und den Mädels nach Bela Bela in die Warmbaths. Bela Bela ist ca. 1,5 Stunden von Pretoria entfernt und die Warmbaths ist ein Outdoor Wasserpark mit Wasserrutschen, Grillständen usw. Nachdem wir 4 Stunden !!!! auf den Minibus Fahrer gewartet haben, ging es gegen halb 12 endlich los. Geplant war die Abfahrt gegen 7.30. Wieder einmal wurde meine Geduld auf die Probe gestellt, aber das bin ich mittlerweile gewohnt.
Obwohl wir erst mittags ankamen, genossen wir den Tag vollkommen.  Mit den kleinen Mädels in meinen Armen rutschten wir natürlich auch die großen Rutschen runter, allerdings mit viel Geschrei und anschließenden Todesängsten (ist aber alles glatt gelaufen). Als Kompensierung für die Verspätung haben die Minibusfahrer für uns gegrillt,war auch das geringste -.-
Am Abend kehrten wir alle erschöpft, aber glücklich zurück.
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Jetzt bin ich dabei, die letzten Geschenke für daheim und hier zu besorgen und langsam aber sicher meine Sachen zu packen. Am Samstag ist der Haupttag vom Feast of the Clowns. Das Feast ist eine jährliche Veranstaltung von TLF, um auf soziale Ungerechtigkeiten in der inner city Pretorias aufmerksam zu machen(http://feast.tlf.org.za/about/). Am 20. wird eine große Parade durch die Stadt stattfinden und verschiedene Künstler werden im Burgers Park auftreten. Abends feiern wir dann bei uns im Museums Park unsere Abschiedsfeier und meinen Geburtstag 🙂

Bis die Tage,
Anna

 

Endspurt

Ein längst fälliges HALLO,liebe Heimat 🙂

schon über 1 Monat ist seit meinem letzten Blogeintrag vergangen und mein Freiwilligendienst neigt sich dem Ende. Mein letzter Bericht wurde unverschämterweise von wordpress gefressen. Kurze Zusammenfassung vom Urlaub mit meiner Mum und Omi: Wir sind unglaublich viel gereist, waren in Pretoria,Johannesburg,Drakensberge, Krüger Nationalpark und in Cape Town. Es war super spannend, zu erfahren, wie sie Südafrika wahrnehmen (Zitat Oma:“ Die wohnung sieht aus wie nachm 2. Weltkrieg“). Ich war froh, endlich wieder Familie um mich zu haben und dieser Urlaub wird uns denke ich allen in Erinnerung bleiben 🙂
In der letzten Zeit dominierte vor allem die Routine mein alltägliches Leben in Pretoria. Spätestens jetzt ist mir kaum etwas fremd, man kennt sich gut in der Stadt aus, weicht Minibussen oder Grabsch Attacken geschickter aus und sieht vieles gelassener.
Seit März ist eine neue Sozialarbeiterin im Lerato House angestellt. Ich kannte sie schon vorher vom Sehen und habe mich sehr über frischen Wind gefreut. Seitdem Sibahle hier ist, habe ich eigentlich jeden Tag zu tun: Akten ordnen, Ordner einführen, Scannen,Kopieren, Drucken und das Verfasse von Berichten nach Aktivitäten für die Mädels. Die Outreaches haben sich nicht groß verändert, leider reden die meisten Frauen auf der Straße nicht mit uns und laufen sogar manchmal weg. Also ist der Outreach eher ein (sehr kalter) Abendspaziergang. Da der Winter nun langsam aber sicher naht, wollen wir jedoch für die nächsten Outreaches Suppe kochen und an die Frauen ausgeben.
A pro pos Winter. Es ist schweinekalt. Und ja, ich weiß, das mag man in Deutschland nicht ganz so glauben. Aber ich schlafe mittlerweile mit 3 Decken+Mütze, ein warmes Kirschkernkissen mein ständiger Begleiter. Unsere Wohnung ist null isoliert und es herrscht ein ständiger Zug durch die Flure- kalt.

Ein Highlight der letzten Woche war eindeutig das Bushfire Festival in Swaziland Ende Mai. Dabei handelt es sich um ein Musikfestival mit südafrikanischen, als auch internationalen Künstlern. Es wurde Elektro, Pop und traditionelle Musik gespielt. Fast die ganze WG war am Start, als wir dann Freitagmorgen Richtung Swaziland aufbrachen. Die Atmosphäre dort war einfach unglaublich chillig, es gab ein Food Village wo wir uns regelmäßig mit Sangria,Caipi und frischem Mahlzeiten versorgt haben.Wenn wir mal keine Lust auf Live Musik hatte, sind für zu einer anderen Bühne gegangen, wo meistens ein DJ aufgelegt hat- oder zum Shoppen im Market Place.

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Anfang Juni haben wir eine Party bei uns im Museums Park geschmissen. Wir haben Kollegen von TLF und andere Freiwillige eingeladen. Die Artists haben bei der Organisation geholfen. Am Abend zuvor wurde Butternut (Art Kürbis) und Kohl bis zum Umfallen geschnibbelt und Pap (Brei aus Maismehl) gekocht. Nebenbei lief noch ein anderes Event im Museums Park (Drum&Bass),wo krasser Elektro aufgelegt wurde. Es war zusammengefasst ein cooler Abend.
Diesen Donnerstag ist Youth Day,also Public Holiday 🙂 Wir planen, von Donnerstag bis Sonntag zu wandern, irgendwo in einem schönen Nationalpark in der Nähe. Wenn ich zulange in der Stadt bin, zieht es mich irgendwann raus, hauptsache Natur und Ruhe.

Liebste Grüße (und bis bald…),
Anna 🙂

 

 

Zweite Heimat Pretoria

Hallo meine Lieben,

ich melde mich aus dem noch warmen Pretoria, so langsam kühlt es jedoch schon ab, der Winter naht. Die letzten Wochen bergen einige schöne Momente, die mir besonders klarmachen, dass ich Südafrika, meine WG und die Mädels und Kolleginnen im Lerato House sehr ins Herz geschlosssen habe. Ich bin angekommen.
Das Lerato House ist für mich zwar auch Arbeitsplatz, und ja, natürlich ist es manchmal sehr anstrengend,aber ich freue mich jeden Tag aufs Neue, wenn die Mädels aus der Schule kommen und wir uns zur Begrüßung in die Arme nehmen, uns austauschen und zusammen essen. Morgens ist es momentan furchtbar ruhig, denn nur ein Mädchen geht noch nicht zur Schule (was sich aber nach den Osterferien ändern wird). Also beschränkt sich meine Arbeit darauf, der neuen Sozialarbeiterin (die übrigens super cool ist) bei Büroaufgaben zu helfen und zwischen dem Lerato House und dem TLF Hauptgebäude zu pendeln (30 min Fußweg wenn wieder die Druckpatrone leer ist, etwas gestempelt oder gescannt werden muss).
Am letzten Woche haben wir das Spendengeld für einen Besuch in einem Freizeitpark bei Johannesburg genutzt. Die Nacht davor habe ich bei den Mädels geschlafen, weil ich erstens sicher gehen wollte, dass auch alle um 5.30 aus den Federn sind und zweitens versprochen habe, einmal im Monat dort zu übernachten. Diesmal wurde aber nur ein Film geschaut, weil es morgen ja früh losging.
Ich war super aufgeregt, weil an diesem Tag sehr viel Planung und Organisation hing. Kommt das Minibustaxi?Wenn ja, pünktlich? Wenn ja, die richtige Größe? Nehmen die Leute im Freizeitpark unsere vergünstigte Buchung an? (13 seitige Buchungsanfrage) Geht ein Kind verloren? und und und…
Im Endeffekt lief aber alles bestens. Die Mädels hatten sichtlich Spaß, sogar die kleinen trauten sich in die großen Achterbahnen. Wir hatten sogar die Ehre, dass uns Mrs. Tshwane (sowas wie Ms Hamburg etc.) begleiter hat. Sie hat das Lerato House als ihr Charity Projekt ausgewählt und war wirkliche eine große Hilfe.Während der Fahrt zurück waren alle merkbar erschöpft und sind sofort eingeschlafen.

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Gold Reef City
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Filmnacht

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Die Mädels, Staff und Mrs.Tshwane links

 

Letzte Woche startete das Oster Ferienprogramm, d.h der Stress ging wieder los. Es nehmen ca. 50 Kinder aus der Inner City von Pretoria teil. Es wurden Aktivitäten rund um das Thema Ostern geplant. Eine Osterparty, die Ostergeschichte, Basteleien usw stehen auf dem Programm. Am Mittwoch besuchten wir mit den Kindern die Feuerwehrstation in Pretoria Central. Die Kinder hörten bis zu einem gewissen Zeitpunkt gespannt zu, dann ließ auch die Konzentration nach. Doch dann durfte jeder einmal den Feuerwehrschlauch an und aus machen, ein Highlight für die Kids.

 

Gestern war ich gemeinsam mit Resa und Johnny auf einem tradtionellen Fest in Mpumalanga (Provinz nördlich von Pretoria, ca. 3 Stunden Fahrt). Eine Kollegin von TLF hat uns dazu eingeladen. Gefeiert wurde, dass die Witwe des Haues wieder das Haus verlassen durfte. In der Tradition der Sepedi muss die Witwe nach dem Tod ihres Mannes 9 Monate (!!!!) im Haus bleiben. Wie weit diese „Ausgangssperre“geht, habe ich nicht ganz verstanden. Nun durfte sie gestern also wieder offiziell raus. Das wurde mit einem typisch südafrikanischen Essen+ Bier gefeiert (Pap, Fleisch von der zum Glück am Morgen geschlachteten Ziege, da waren wir noch nicht da, verschiedene Salate, Hühnchen).

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Die zweite Frau von rechts ist die betroffene Witwe, die wieder das Haus verlassen darf

Mama Ruth (Kollegin von TLF klaut mir ZUM GLÜCK was vom traditonellen Bier(Mitte); Kochstelle für die Frauen (die Männer sitzen seperat von Frauen in deren eigenen Kreis und genießen dabei in der Regel Bier)

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Selfmade KFC

So,das war eine kurze Zusammenfassung der letzten Wochen. Übermorgen kommen schon meine Mama und meine Oma, ich kann garnicht fassen, dass es schon soweit ist und freue mich unglaublich. Ich bin schon 7 Monate hier und ich freue mich darauf, einem Teil meiner Familie meine zweite Heimat hier zu zeigen.

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Allerliebste Oster Grüße,
Anna 🙂

Aufschwung

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Hallo,

das neue Jahr begann mit einer unglaublich guten Nachricht: Mein Spendenaufruf im Stader Tageblatt brachte unglaubliche 290€ !!! ein.

DANKEEEEEEEEEEE!!!!!!

Meine Mitarbeiterinnen,einschließlich mir,waren ganz aus dem Häuschen. Sofort wurden erste Pläne geschmiedet. Aufgrund dieser Summe ist es nun möglich, mit ca. der Hälfte des Geldes allen Mädels einen Ausflug in einen Freizeitpark bei Johannesburg zu ermöglichen: mit Essen, Transport etc. Die frohe Botschaft muss noch überbracht werden 🙂 In Kooperation mit meiner Organisation, den friends e.V (http://friends-tlf.de/), wird die Summe nochmal großzügig  aufgestockt, auch dafür ein herzliches DANKE 🙂

Ich fühle mich im Lerato House immer gefestigter und man wird schon ein wenig wehmütig, wenn man an Abschied denkt. Unser erstes Projek dieses Jahr  war die Gestaltung eines neuen Banners für die Residential. Dafür habe ich Acryl Farbe und ein altes Laken aus der WG mitgebracht. Alle haben mehr oder weniger mitgemacht (die Mädels sind grad sehr gestresst wegen des Schulanfangs und den damit verbundenen Hausaufgaben) und sich auf dem Laken verewigt.

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Die Kleinen können schon posen wie die Großen 😉

Letzte Woche fand das Zwischenseminar gemeinsam mit dem DSJW statt. Auf einer Farm reflektierten wir von Montag bis Freitag unser bisheriges Jahr und tauschten uns aus. Wichtige Themen wie die Rolle von Entwicklungspolitik oder das Problem von Rassismus und Vorurteilen in der südafrikanischen Gesellschaft standen auf dem Programm. Das Essen war super lecker, es war mal ganz angenehm nicht selber kochen zu müssen 😉

Nun bin ich wieder zurück im Lerato House und mir haben die Mädels schon sehr gefehlt. Umso schöner war das Wiedersehen 🙂 Am Samstag vor Valentinstag habe ich im Lerato House übernachtet. Wir haben Popcorn gemacht und bis 2 Uhr Nachts typische Mädchenfilme geschaut. Am Valentinstag erwartete die Mädels ein großes Frühstück. Anschließend wurden Valentinstags Geschenke verteilt. Hier wird dieser Tag teils als richtiger Feiertag wahrgenommen, auf den Straßen konnte man überall super kitschige Tassen, Teddybären,Plastikrosen etc. kaufen. Sowas in der Art haben die Mädels dann auch bekommen und sie haben sich sehr gefreut. Jedes Mädchen bekam eine selbstgebastelte Karte, welche ich gemeinsam mit einer Kollegin in langer Schnibbelei und Kleberei gestaltet habe (immerhin wohnen gerade 16 Mädels im LH). Die Mitarbeiter im Lerato House haben dann eine liebe Botschaft zum Valentinstag in jede einzelne Karte geschrieben- eine wirklich schöne Geste, leider fehlen mir hier die Bilder.
Nun ist fast ein halbes Jahr um. Je länger ich hier bin, desto schneller vergeht irgendwie die Zeit. Das wird mir vor allem immer dann vor Augen geführt, wenn der nächste 3. Monatsbericht geschrieben werden muss (WAS? Wieder 3 Monate um?!). Ich freue mich sehr auf das nächste halbe Jahr.
Kann man schon sagen bis bald? Wie auch immer,
Liebste Grüße,
Anna

Weihnachten,Kapstadt und Garden Route- Hallo 2016!

Moin, Moin!

Ich komme grad frisch aus dem Urlaub und erfreue mich wieder an unserer WG- irgendwie hat man das Chaos ja schon vermisst.
Da ich über Weihnachten ein wenig schreibfaul war, berichte ich kurz über “Christmas in the Park”. Dabei handelt es sich um ein von TLF organisiertes Programm vom 20. bis zum 24.12. Das ganze wurde im Burger’s Park ausgerichtet und grundsätzlich haben wir bei strahlenden Sonnenschein und brennender Hitze Kinder belustigt, gebastelt, gespielt und gegessen. Am 24. wurde ein kleines Festessen für die ganze Community ausgegeben (Kinder, Eltern, Obdachlose), danach verabschiedeten wir uns in die lang ersehnten Ferien- JUHU!

Per Bus fuhren wir am 28.12 20 Stunden von Pretoria nach Kapstadt. Dort verbrachten wir Silvester und Neujahr, bis wir uns mit zwei Mietwagen in Richtung Garden Route aufmachten. Wir haben soviel erlebt, jeden Tag stand etwas auf dem Programm. Genau deswegen werde ich jetzt keinen Reisebericht schreiben, denn das wäre für euch, wie für mich leicht ermüdend.

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Unsere Route (Copyright: Niklas Boeckmann, herzlichen Dank)


1. Station: Kapstadt!

Oben links Camps Bay am Tag und am Abend, der Rest die Tafelbergerklimmung an Silvester

 

Kap der Guten Hoffnung, unten Aussicht während der Fahrt zurück nach Kapstadt

Die Reisegruppe 🙂 und gute Laune

2. Aus Hermanus habe ich nun keine Bilder. Grundsätzlich haben wir dort eine Cocktail- Happy Hour genossen und Resa und ich haben Shark Cage Diving ausprobiert. Leider hatten wir im Käfig selber keine gute Sicht, aber vom Boot aus konnten wir schon ein paar Haie spotten.

3. Station: Swellendam

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De Hoop Nature Reserve, ca. 45 Minuten von Swellendam (0ben rechts unser Bed&Breakfast für diese Nacht)

4.Station: Mossel Bay

Ausblick vom B&B in Mossel Bay (+super geiler Pool)

5. Station: George

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Cango Caves bei George. Dort haben wir eine „Adventure Tour“ gebucht. Diese beinhaltete unter anderem, dass wir uns durch einen 26 cm hohen Tunnel, der den passenden Namen „Post Box“ besaß, quetschen durften- eine wirklich coole Erfahrung (wenn man keine Platzangst hat).

6.Station: Knysna

 

Eine unglaubliche (EMPFEHLENSWERTE) Erfahrung- der Bungy Sprung aus 216 m Höhe von der Bloukrans Bridge bei Knysna, welche als die höchste Bungy Jump Bridge der Welt zählt.

 

Tsitsikamma National Park zwischen Knysna und Port Elizabeth

Port Elizabeth war dann auch unsere letzte Station. Dort haben wir uns nicht soviel anguckt, eigentlich garnichts, weil wir spät ankamen. Also haben wir uns ein fettes Abschlussessen gegönnt. Am nächsten Tag ging es per Bus 16 Stunden nach Pretoria. Leider war der Busfahrer nicht so von der freundlichen Sorte: Marlene und ich wurden fast im Dunkeln an einer Tankstelle stehengelasssen (bin noch nie so schnell gerannt) und in der Nacht erinnerte mich die Air-Con ein wenig an den deutschen Winter (nach mehrmaligen Klopfen hat ers dann aber auch widerwillig eingesehen).

Jetzt geht die Arbeit wieder los, der Alltag spielt sich wieder ein. Das kleine große Chaos im Lerato House fehlt dann einem doch schon. Generell haben wir auf der Garden Route die andere, mehr europäische Seite von Südafrika kennengelernt- man durfte im Dunkeln raus, nicht alle Häuser waren krass eingezäunt und der Weißen-Anteil war wesentlich höher.
Im März bekomme ich dann endlich Besuch von daheim, es geht in den Krüger Nationalpark und nach Cape Town- ich zähle die Tage!

Liebste Grüße,
Anna ❤
Weiterlesen „Weihnachten,Kapstadt und Garden Route- Hallo 2016!“

Eine kleine Auszeit vom Stadtleben

Heyho,

soeben bin ich von einem Wochenendtrip nach Roodepoort (kleines Städtchen bei Johannesburg) zurückggekehrt. Diese kleine Auszeit tat mir richtig gut, denn der Trubel in der Innenstadt kann schon anstrengend werden. Zusammengefasst: nach einem kleinen Ausflug ins Spa, reichlich Essen und dem Besuch der Water Sisulus Botanical Gardens und der „Cradle of humankind“ (Wiege der Menschheit) sind Nik und ich wieder rundum glücklich in der WG angekommen. Ich will jetzt auch garnicht mehr soviele Worte verlieren und lasse die Bilder sprechen.

Frohen 3. Advent meine Lieben 🙂

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So begrüßten uns die Botanical Gardens

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Museum „Wiege der Menschheit“, ca.45 Minuten von Roodepoort entfernt
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Cradle of Humankind- World’s Heritage Site
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Aussicht auf Pretoria

 

 

Vorweihnachtszeit- 13.333 km von Zuhause weg

Liebes Deutschland,

erstmal wünsche ich euch einen frohen Nikolaus!:) Auch hier haben wir unsere Latschen vor die Tür gestellt und sie gegenseitig befüllt. Ganz das gleiche wie daheim ist das natürlich nicht, so bei täglich über 30 Grad komme ich  nicht so wirklich in Weihnachtsstimmung. Das Schöne ist aber, dass man die WG immer mehr als Familie ansieht, mit der man dann die Festtage verbringen wird. Wir sind jetzt nach 3 Monaten schon sehr zusammengewachsen und das alltägliche Zusammenleben läuft meistens glatt.
Letztes Wochenende ging es von Freitag bis Sonntag mit dem gesamten TLF Staff auf einen Betriebsausflug (Retreat) zu den Goodland Estates- einem Anwesen irgendwo im nirgendwo. Es wurde hauptsächlich gegessen, evaluiert und gebetet. Weniger wurde geschlafen. Die Zimmer waren bunt gemischt, so wurde ich in eines mit 6 anderen Frauen eingeteilt. Nachdem ich spätabends so leise wie möglich in mein Hochbett krabbelte (übrigens ohne Gitter davor, die 2 Nacht habe ich dann aus Sicherheitsgründen unten geschlafen), fingen manche Frauen um 5 Uhr morgens an gemütlich zu tratschen. Dabei müsst ihr wissen, dass die locals meist lauter und ausdrucksvoller sprechen, als man das von der deutschen Sprache gewohnt ist. Es wurde nicht mal Englisch gesprochen, also konnte ich noch nicht mal verstehen, was es so wichtiges um 5 Uhr morgens zu besprechen gab. Nun gut, dafür war die Landschaft einfach der Hammer. Es war richtig schön, keinen Verkehrslärm zu hören und dem Großstadttrubel zu entfliehen.

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Kleines Päuschen mit Rilaine,Shady,Resa und Marlene

Am ersten Abend fand eine kleine Show statt. Dafür haben wir als WG einen 10 Minütigen Tanz vorbereitet, einen Mix aus deutschen Klassikern wie z.B „Bettina“ oder den „Ententanz“, südafrikansischen Hits wie den „Nae, Nae“ (https://www.youtube.com/watch?v=vjW8wmF5VWc) oder „Shumaya“ (https://www.youtube.com/watch?v=A0Y5v4i-5bo). Alle waren begeistert und spätetestens bei Johnnys Breakdance sind alle aufgesprungen. „Aaaaaawaa, didn’t know that Germans can dance like that“ gehörte zu den häufigsten Kommentaren danach. Die deutsche Tanzehre ist damit erfolgreich verteidigt.
Samstagabend wurde ein Braai mit anschließendem Lagerfeuer vorbereitet- ein perfekter Abschluss für ein anstrengendes, aber doch schönes Wochenende.

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Mit Bonthle (Arbeitskollegin aus Lerato House) am Lagerfeuer

Die gesamte letzte Woche wurde ein Christmas Drama mit den Kindergarten-Kindern von Inkululeko, den Jugendlichen aus Salvokop (bei Pretoria, ca. 10 Min.Fußweg) und den Lerato House Mädels vorbereitet. Gemeinsam mit den Mädels habe ich eine Szene einstudiert. Trotz einiger Nörgeleien (sie müssten zu früh für die Proben aufstehen, es sei zu heiß, es wären zu viele kleine Kinder da, sie hätten keine Lust mehr), haben wir letztendliche eine ordentliche Vorstellung am Samstag geleistet . Die Mädels waren mega happy, so war ich auch mega happy. Es war richtig schön zu sehen,wie sie stolz auf ihre Leistung waren und dass ich davon ein Teil sein durfte.
Freitag fand das alljährliche Christmas Breakfast von TLF statt. Dabei wurde gewichtelt und ich habe ein paar Flauschi-Hausschuhe von meiner Arbeitskollegin Mazepho bekommen- sehr nice.
Für die nächsten 2 Wochen steht jetzt wieder ein Ferien-Programm an. Ich bin diesmal für die kleinen Kids zuständig. Anschließend wird noch „Christmas in the Park“ gefeiert und am 26.12 geht es dann in den wohlverdienten Urlaub- Details folgen 😉

Liebste Grüße,
Anna

 

Schon 1/4 um?!

 

Guten Abend liebe Heimat,

mein letzter Blogeintrag ist schon etwas her, entschuldigt für die Verspätung. Unter der Woche finde ich kaum Zeit bzw. Motivation zum Schreiben, weil ich nach der Arbeit einfach nur noch essen und chillen möchte. Hier aber nun endlich ein Update nach fast 3 Monaten Südafrika:

Im Lerato House ist sehr viel los. Am Anfang meines Freiwilligendienstes waren 5 Mädels dort, nun sind es 14. Die Kapazitätsgrenze wurde also erreicht. Momentan sind die meisten Mädchen mit ihren Klausuren durch und bleiben deswegen auch morgens im Haus. Dementsprechend habe ich auch mehr zu tun, werde gefühlt alle 5 Minuten mit „Sis“ oder „Mamma“ Anna gerufen. Die Atmosphäre ist teils sehr angespannt, vor allem die Jüngeren fetzten sich untereinander und kommen dann weinend angerannt. Dann beklagen sich die Älteren über das kindliche Verhalten der Kleinen und letztendlich sind alle, einschließlich mir, gestresst. Ich versuche dann diplomatisch zu schlichten, höre mir die Geschichten von den Streitenden an (“ She beats me firstly,Sis Anna!“ , „She is always stealing my things!“) und in den meisten Fällen geht’s dann auch glimpflich aus. Zudem werde ich immer öfter angeklingelt, um Mädels zum Arzt zu fahren bzw. abzuholen und die Kollegin zur Polizeistation usw. zu fahren. Seit ein paar Wochen bin ich nämlich als Fahrerin bei TLF eingetragen und dessen sind sich meine Mitarbeiterinnen sehr bewusst. Aber das ist soweit noch in Ordnung, solange ich ich mich nicht ausschließlich durch den südafrikanischen Innenstadt Verkehr schlagen muss.
Der Alltag in einer Mädchenunterkunft fordert also heraus.

Ein Highlight der letzten Wochenenden war auf jeden Fall der Color Run in Centurion (Stadtteil von Pretoria). Die ganze WG ging an den Start, alle mit Farbe und ordentlich Sonnencreme ausgerüstet. Letztendlich sind die meisten gegangen und nicht gelaufen, weil es in der Mittagshitze schlicht zu warm war. Auch haben wir den Hazelwood Food Market für uns entdeckt. Dort kann man sich jeden Samstagvormittag von 8-14 Uhr den Bauch mit frisch zubereiteten Leckereien vollschlagen, und das zu humanen Preisen (z.B 0,5l Smoothie für etwas über 1€, ebenso riesen Cupcakes oder frisches Sorbet). Gestern Abend ging es in eine Art Bierbar, wo ich endlich wieder deutsches Paulaner Hefeweizen trinken konnte- Hallelujah. Letzten Samstag hatte ich Retreat (Betriebsausflug, Evaluationstag) mit meinen Kolleginnen. Auf einer Farm irgendwo im nirgendwo wurden die Erfolge und Herausforderungen des vergangenen Jahres diskutiert. Dabei wurde wie üblich gebetet und es wurde, ebenfalls typisch südafrikanisch, ein Braai (Grillen) vorbereitet. Mein deutscher Kartoffelsalat thüringer Art kam nicht so gut an, vermutlich wegen der fehlenden Mayo.
Gerade eben war ich mit Resa in einem Park etwas außerhalb von der Innenstadt. Mit unseren Errungenschaften vom Food Market pflanzten wir uns in die Sonne und genossen das angenehm kühle Wetter (also so 28 Grad mit einer leichten Brise)- zusammenfassend ein sehr schöner Samstag!
Ich genieße nun mein langes Wochenende, denn Montag habe ich wegen des Retreats frei.
In diesem Sinne: Viele liebe, entspannte und vollgefressene Grüße an euch!

Eure Anna :*

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Joni, Ich, Resa,Shady, Lene (von links nach rechts)
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Ein Teil des Lerato House Staff- Retreat (JA, ich muss mich grundsätzlich kleiner machen)
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Neugestaltung unseres Balkons: Shisha Lounge
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„Farbe bekommen“

Mal seriös- Meine Arbeit im Lerato House

Helloooo everybody,

es folgt wieder ein textlastiger Beitrag,denn ich wollte mal mehr über meine Arbeit hier schreiben und nicht nur über die Hitze und was an den Wochenenden so abgeht (dieses Wochenende waren wir im Pilanesberg Nationalpark,Fotos füg ich bei). Also für die,die es interessiert: Let’s go!

Outreaches

Ein Teil meiner Arbeit hier stellt auch die Teilnahme an Outreaches dar. Outreach heißt, dass Mitarbeiter von den Projekten von TLF in bestimmte Stadtteile Pretorias fahren, um dort z.B obdachlose Prostituierte auf die Einrichtungen und ihre Möglichkeiten dort aufmerksam zu machen. Da ich ja im Lerato House arbeite, begleite ich mittwochs Granny, eine Kollegin die im Drop In arbeitet. Der Drop In des Lerato House bietet Obdachlosen eine Mahlzeit, Dusche und kostenlose HIV Tests an. Auch wird gemeinsam gebetet oder man tauscht sich einfach allgemein aus. Wenn sich die Frauen um einen Job bemühen, können sie sich im Drop In ihren Lebenslauf ausdrucken lassen.
Am 30.09 ging es für mich zum ersten Mal nach Arcadia zum Night Outreach (ab 19 Uhr). Granny sprach dort mit den Prostituierten, fragte nach ihrem Befinden und danach, ob sie nicht mal im Lerato House vorbeischauen wollen. Ich hielt mich dabei eher im Hintergrund und stellte mich anfangs nur kurz vor. Da Englisch von vielen Locals hier nicht die Muttersprache ist, unterhielt sich Granny auf Zulu (glaub ich jedenfalls, die Sprachen sind manchmal nicht ganz auseinanderzuhalten) mit ihnen, manchmal fielen ein paar englische Brocken, die ich verstehen konnte. Manche Sexworker wollten nicht reden, weil sie Granny zufolge „ihrem Business nachgehen wollen“und wir dabei stören würden. Der Outreach dauerte zu meiner Überraschung nicht lang, sodass ich nach 1 Stunde wieder zuhause war.
Diese Woche ergab sich spontan mein erster Day Outreach, an welchem ich jetzt hoffentlich jeden Dienstag ab 10 Uhr teilnehmen darf. Per Minibustaxi fuhr ich wieder im Schlepptau von Granny, übrigens eine sehr liebe und quirlige Frau, die gerne mal Outreaches verlängert um „Window Shoppen“ zu gehen oder zu snacken, nach Madabastad, einem sehr ärmlichen und dreckigen Stadtteil von Pretoria. Granny kennt meistens schon viele der Frauen, so war es auch in Madabastad. Ich wurde wieder vorgestellt und kritisch beäugt. Man fühlt sich schon etwas verloren, wenn man versucht, mit solchen Frauen, die ein solch hartes Schicksal trifft, ein Gespräch anzufangen. Diese Konfrontation ist das totale Kontrastprogramm zur Heimat und lässt einen nochmal das wertschätzen, was man hat. Granny forderte die Frauen wieder herzlich auf, mal wieder im Drop In vorbeizuschauen und bot Hilfe mit der Erstellung von Lebensläufen an.
Den Tag darauf erlebte ich meinen zweiten Night Outreach in der Struben Street. In dieser Straße liegt auch das Lerato House. Diesmal war auch Resa mit von der Partie. Wir besuchten wieder Prostituierte und diesmal verstand ich etwas mehr von den Gesprächen, weil teils auf Englisch gesprochen wurde. Schockiert hat mich der Umstand, dass während wir mit den Frauen sprachen, hinter uns Freier tatsächlich Schlange standen, um die Dienste der Frauen in Anspruch zu nehmen. Der „Arbeitsplatz“ war dabei eine von einem Laken abgetrennte Ecke, wirklich schockierend. Eine Frau sprach darüber, dass sie dieses Leben so nicht führen möchte, aber keine andere Möglichkeit sieht, um über die Runden zu kommen.
Es stellt sich für mich die Schwierigkeit, nach der Arbeit und auch nach den Outreaches, zuhause in der WG abzuschalten und nicht dauernd darüber nachzudenken. Diese Balance muss ich noch finden.

Lerato House Residential
Das Lerato House befindet sich im Tau Building am Rand von Pretoria Central und  besteht allgemein gesehen aus dem Drop In, dem Babycare Centre und der Residential (dort leben die Mädels).

Zur Zeit arbeite ich daran, eine Art Stundenplan für ein Mädchen auszuarbeiten, welches im Moment nicht zur Schule gehen kann. Sie äußerte mir gegenüber den Wunsch, Aufgaben zu bearbeiten, zu rechnen und einfach mal wieder gefordert zu werden. Also schnappte ich mir ein paar Schulbücher aus dem Study Room vom Lerato House und suchte passende Übungen heraus. In Südafrika gibt es in den Schulen das Fach „Social Sciences“ oder „Life Skills“. Ich diskutierte mit ihr über das Thema Community und wir probierten uns an textgebundene Aufgaben, die Textverständnis forderten. Sie freute sich über die Aufgaben und es ist immer schön zu sehen, dass die Bemühungen wertgeschätzt werden. Wenn gerade nichts zu tun ist, schlage ich meistens vor, mal kurz rauszugehen, durch die Mall zu schlendern oder im Park zu chillen. Sowas kommt eigentlich immer gut an, weil es den Mädels, die nicht zur Schule gehen, gut tut, mal rauszukommen. Im Moment sind 2 Girls permanent nicht in der Schule und je nach Tag kommt manchmal eine dazu, wenn sie zum Beispiel zum Arzt oder zum Gericht muss.
Seit letzter Woche ist ein neues Mädchen im Lerato House. Um sie besser kennenzulernen, sind wir heute zu zweit in den Burger’s Park gegangen, haben dort Pommes gefuttert, uns in die Sonne gelegt und Mensch ärgere dich nicht gespielt und anschließend EINIGE Zeit auf dem Spielplatz verbracht (sie ist 10). Zusammenfassend war es ein richtig schöner Tag, weil ich mich mit ihr richtig auseinandersetzen konnte, was manchmal in der Gruppe nicht ganz so einfach ist.
Ich merke, dass mir die Mädels mit der Zeit immer mehr vertrauen, sie mehr auf mich zukommen und schon einige Insider unsere Gespräche füllen. Solche kleinen Dinge bereichern meine Arbeitstage enorm.
Um den Mädels mehr Aktivitäten anzubieten, habe ich mich mit 2 Arbeitskollegen zusammegesetzt und einen groben Plan ausgearbeitet. Dieser beinhaltet zum Beispiel kleinere Spiele für zwischendurch, die Planung eines Beauty Days/Workshops, als auch Ausflüge zu Museen, Pools und Freizeitangeboten in der Region. Dabei macht uns immer wieder das sehr knappe Budget einen Strich durch die Rechnung. Um Geld für eine Aktivität einzutreiben, muss man mindestens eine Woche zuvor mit dem Coordinator (Chefin vom Lerato House) reden, welche dann wiederrum TLF nach dem Betrag fragt. Dabei geht es meistens nicht um Unsummen, sondern um umgrechnet 1€ für einen Museumsbesuch, was schon abgeschlagen wurde (ganz schön viele ums, ups). Sowas macht die Umsetzung von unseren Ideen schwierig. Nichtsdestotrotz bin ich mit meiner Arbeit bisher generell zufrieden, ich erlebe sehr viel, bekomme viel zu hören, gewinne andere Einblicke, die ich sonst nicht hätte. Und darum geht’s letztendlich in meinem Freiwilligendienst.

Liebste Grüße nach Deutschland,
Anna

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Resa, Frieda und Joni gegen den Elefanten

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